Die Frauenbibliothek wurde zusammen mit dem Frauenzentrum im Jahre 1984 von einer Gruppe aktiver Frauen gegründet, unter der Devise: “Alles was Frauen geschrieben haben, alles was über Frauen geschrieben wurde”.

So wurde ein Treffpunkt geschaffen, an dem Frauen (und auch Männer) nachforschen, vergleichen und neue Ideen (nicht nur) zur Genderforschung entwickeln können.
In diesem Sinne soll die Bibliothek eine Würdigung von Frauen und ihrer Leistungen, sowie die Sammlung von Frauenwissen und die Recherche zu den sozial und kulturell konstruierten Unterschieden zwischen den Geschlechtern ermöglichen.

Die Frauenbibliothek verfügt derzeit über einen Bestand von 8.000 Büchern in italienischer und deutscher Sprache, die in thematische Unterbereiche aufgeteilt sind: Psychologie, Philosophie, Sozialwissenschaft, Linguistik, Kunst, Geschichte.
Außerdem gibt es eine reiche Auswahl an Biographien und Autobiographien berühmter Frauen, sowie Theatertexte, Lyrik und Literatur aus aller Welt. Es handelt sich um eine Freihandbibliothek, das heißt frau kann ohne Schwierigkeiten jeglicher Art ungestört in den Bücherregalen stöbern.

Im Lesesaal finden die Benützerinnen und Benützer auch noch eine Vielzahl an aktuellen und „historischen“ Fachzeitschriften aus Italien und dem deutschsprachigen Raum vor.
Der Buchbestand der Frauenbibliothek ist im Verbundkatalog der Autonomen Provinz Bozens Explora

Die Frauenbibliothek wird vom Italienischen Kulturamt der Autonomen Provinz Bozens unterstützt und vom Assessorat für Kultur, aktives Zusammenleben, Umwelt und Chanchengleichheit der Gemeinde Bozen.
Die Stadt Bozen hat die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.